Kati verlost Karten fuer das Musical “Tanz der Vampire” in Berlin und ich moechte dabei sein. Nicht nur, weil mein Herz in Berlin sitzt, nein, das Musical wollte ich mir auch schon ewig mal ansehen. Ich hab gehoert es ist ziemlich sehenswert.
Zur Premiere gabs eine wirklich coole Aktion, die ich euch nicht vorenthalten moechte:
Vor meinem Urlaub hab ich ueber eine Schoggi-Spendenaktion berichtet, die bei vielen Skepsis hervorgerufen hat. Die Aktion waere ja nur eine grosse Werbeaktion fuer den Anbieter.
Ja, das stimmt wohl. Aber warum nicht, wenn dabei wirklich was fuer Japan rausspringt und der Blogger selbst auch noch mitbestimmen kann, ob er seinen Gutschein auch spenden will oder sich stattdessen lieber eine Tafel Schokolade goennt? Ich fand die Aktion richtig cool und in ihrem Abschlussbericht haben die Jungs von myswisschocolate auch den Dankesbrief ueber die gespendete Summe veroeffentlicht, den die Glueckskette geschickt hat. Ich jedenfalls freu mich ueber meine persoenliche Schoki und bin gespannt, ob sie gut beim Beschenkten ankommt.
…wie ein Flieger. Jetzt endlich kann ich von meinem Fliegerausflug berichten.
Nicht ganz, aber immerhin in einem Flieger durfte ich letzte Woche mal mitfliegen. Das war ein Erlebnis, fuer das ich sehr dankbar war, dass ich dabei sein durfte. Denn wann bekommt man mal die Gelegenheit in so einem Leichtflieger mitzufliegen ohne dafuer eine horrende Summe zu bezahlen?
Um 14 Uhr holte uns der Kollege Herbert ab um zum Flugplatz in Herzogenaurach zu fahren, von dem aus es mit dem Flieger Richtung Wuerzburg gehen sollte.
Mit diesem Viersitzer haben wir uns auf den Weg nach Wuerzburg gemacht und zurueck.
Wir sassen schon im Flieger als Herbert seine Checkliste, die er vor jedem Flug durchging, abbrach und leicht veraergert einen Monteur suchte. Das hinterliess natuerlich keinen so guten Eindruck, wenn bei unserem ersten Flug gleich was kaputt war. Aber das Vertrauen in unseren Piloten dafuer wuchs.
Die Pumpe fuer den kuenstlichen Horizont war hinueber und da es keine Ersatzmaschine gab, wurde noch vor Ort ausgetauscht.
Unser Flug verzoegerte sich deswegen um 2h nach hinten. Aber danach kam wirklich keine Verzoegerung mehr. Gut, dass Herbert viel Zeit eingeplant hatte.
Bei den ganzen Knoepfen im Cockpit wurde mir ganz schwindlig.
Aber zum Glueck musste ich mich auch nicht damit auskennen, obwohl ich auf dem Platz des Co-Piloten sass. Und dann gings auch schon los in die Luft.
Hier sind wir gerade gestartet und ueberfliegen das beschauliche Herzogenaurach.
Der Gegenwind ist enorm, was wir am Boden auch schon spueren konnten als wir auf die Maschine gewartet hatten. Herbert meinte etwa 30 Knoten stark. Auf dem Tacho konnte man sehen, dass wir mit einer Geschwindigkeit von 110 Knoten flogen, aber nur mit 80 vorankamen.
Vorne im Cockpit sass man direkt vor der Lueftung und Heizung, so dass einem auch noch stark ins Gesicht geblasen wurde. Trotz des Geblaeses hatte ich ein schlimmes Gefuehl zu ersticken, aber der Flug verging so schnell. In 45 Minuten waren wir in Wuerzburg.
Sehr schoen zu erkennen, der Main unter uns.
Und wie schoen die Sonne durch die Wolken bricht.
Da ist auch schon die Landebahn vom Flugplatz Schenkenturm in Wuerzburg.
Angekommen, die Erde hat mich wieder. Im Hintergrund sieht man den alten Schenkenturm, dem der Flugplatz seinen Namen verdankt.
Mir ist aufgefallen, dass es anscheinend fuer Italiener sehr reizvoll ist an einem Flugplatz sein Restaurant zu eroeffnen. In Herzogenaurach gibt es das Restaurant “La Bussola”, das unter Kennern als Geheimtipp gehandelt wird. Und auch am Flugplatz Schenkenturm laedt ein Italiener zu gutem Essen ein. Im Restaurant “Mandino” haben wir uns bei einem Kaffee und einem Stueck Kuchen wieder aufgewaermt. Auch dieses Restaurant gilt als Geheimtipp. Aber durch die ausgefallene Pumpe blieb uns leider keine Zeit fuer ein warmes Abendessen, obwohl wir es wahrscheinlich wagen haetten koennen, bei der Schnelligkeit, die die Kueche bot.
Doch um rechtzeitig vor Schliessung des Flugplatzes Herzogenaurauch wieder landen zu koennen, mussten wir zum Sonnenuntergang wieder aufbrechen. Also schnell die Landegebuehr im Tower bezahlt und mit Rueckenwind auf den Heimweg gemacht. Die Flugplaetze machen in der Regel 30 Minuten nach Sonnenuntergang zu.
Wuerzburg by Night. Ich finds toll, dass wir die Moegichkeit hatten auch ein wenig in der Daemmerung zu fliegen, sonst waere uns der wunderschoene Blick ueber das Wuerzburg in der Nacht entgangen. Und die Stadt bot uns auch ordentlich Effekte, denn man konnte genau sehen, wo Blaulicht unterwegs war. Toll!
Der obligatorische Stau auf der A3 ist auch gut von oben zu erkennen.
Zurueck hatten wir dann immerhin Rueckenwind, so dass wir nur noch 28 Minuten zurueckflogen. Auf dem Rueckweg sass ich aber hinten drin und da drehte sich mein Magen schon etwas. Jedenfalls war ich froh, dass der Flug so kurz war.
Fast eine Minute zu spaet, auf meiner Uhr war sogar schon eins nach, landeten wir dann auf dem Heimatflugplatz. Gesund und wohlbehalten.
Kennt ihr schon die wunderschoenen Teeblumen aus China? Sie werden in liebevoller traditioneller Handarbeit mit Nadel und Faden aus Teeblaettern und verschiedenen Blueten gebunden und entfalten ihre wahre Schoenheit im heissen Teewasser. Vor einem Monat war ich bei meiner Ex-(Schwiegermutter-in-spe) zu Besuch, die uebers Internet und auf dem oertlichen Weihnachtsmarkt Tee verkauft und hab ihr erzaehlt, dass ich Teeblumen sehr gerne mag. Daraufhin suchte sie in nach ihrem Teeblumensortiment und ich durfte mir drei Blumen raussuchen, die die fantasievollsten Namen hatten. Ausgesucht hab ich mir dann “Jasmine Fairy”, ‘Sweet Heart” und ‘Hope”. Eine schoe Glaskanne fehlt mir zwar noch um die volle Entfaltung der Blueten bewunder zu koennen, aber eine guenstige aus dem Supermarkt tut es erstmal ja auch.
Das hier ist “Jasmine Fairy”, wenn man sie aufgiesst. Vom Geschmack her war sie allerdings etwas herber als ich es mag.
Ich freue mich schon auf die anderen beiden Blumen.
Zumindest fuehlt man sich so, wenn man den Stoff anschaut, aus dem dieses superschoene Set genaeht wurde. Nadine hat in den letzten Wochen nach und nach Teile dieses Sets auf ihrem Blog vorgestellt und anfangs wusste ich noch nicht, dass ich es bei Fertigstellung unbedingt brauchen wuerde. Klar, die einzelnen Stuecke fand ich schoen, wie vieles von ihr, aber als ich das Set in der Gesamtheit gesehen habe und Nadine auch noch eine passende Kalenderhuelle fuer mich zaubern wollte, da hab ich einfach mal zugeschlagen. Mit meiner Huelle hab ich aus dem urspruenglich 6-teiligen Set ein noch einzigartigeres 7-teiliges gemacht.
Eigentlich ist das luftige Set ja eher was fuer sommerliche Tage, aber ich konnte nicht damit warten meine neuen Errungenschaften schon mal einzuweihen. Nur kurz. Ich hoffe, dass sich jetzt dann auch der Winter langsam verabschiedet und es endlich wieder waermer wird.
Nadine hat in den letzten Jahren an ihrer Selbststaendigkeit gearbeitet und hat Ende letzten Jahres den grossen Schritt gewagt und ihr kleines Unternehmen um ihr Label zuckernadel-Design gegruendet. Schaut ruhig mal bei ihr im Shop vorbei, die ein oder andere Lieblichkeit wird man da auf jedenfall finden.
Anfang Dezember hatte mich mein Freund mit einer vorweihnachtlichen Ueberraschung beglueckt. Wir sollten doch tatsaechlich bei der naechsten Schlag-den-Raab-Aufzeichnung in Koeln dabei sein. Und fuer diese Tickets konnte man sich auch schon vor einem Jahr (!) auf die Liste als Interessenten setzen lassen.
Ich fieberte also noch ein paar Tage auf das Event hin, bis, ja bis ich im Radio die Meldung hoerte, dass der Herr Raab sich kurz vor meiner Show die Hand brechen musste. Na toll, dachte ich. Aber einen Tag spaeter dann Erleichterung, die Show findet trotzdem statt, nur mit einer Ausnahmeregel: Sowohl der Kandidat, als auch Stefan Raab duerfen fuer alle Spiele nur die linke/schwaechere Hand benutzen, also quasi “Schlag den Raab mit links”. Und DEN Eindruck hatte ich dann im Studio wirklich. Raab muss ja irgendwie noch unter Schmerzmitteln gelitten haben oder sonstwie abgelenkt gewesen sein, wenn er nicht mal nach Alphabet sortieren kann oder saemtliche Spieler des Nationalkaders von 2010, wenn im gleichen Jahr WM war, aufzaehlen. Der Kandidat war sympathisch, keine Frage, aber sonderlich schwer zu knacken war er auch nicht. Man durfte nichts mit ins Studio nehmen, ausser dem Portemonaie. Handys, Handtaschen, Schluessel, Wertsachen musste man alles in der Garderobe zusammen mit den Jacken abgeben.
Wir bekamen einen Platz links oben hinter der Kandidatentreppe, wo es doch sehr dunkel war. Selbst ich, die weiss, wo ich gesessen bin, hatte Schwierigkeiten mich zu finden als ich zu Hause die Aufzeichnung gesehen habe.
Alles in allem wars auf jeden Fall eine Erfahrung wert. In den Werbepausen wurden wir mit Raab-in-Gefahr-Clips bei Laune gehalten und es gab sogar ein Tetrapak Wasser fuer das Publikum. Ein Animateur stimmte uns vor der Show ein und hielt uns waehrend der Pausen bei Laune, so dass wir die richtige Stimmung vor den Kameras aufbringen konnten. Die Show selbst haben die meisten vielleicht gesehen, deswegen werde ich darueber nicht soviel erzaehlen. Mir stellt sich allerdings die Frage, ob die Sicherheitsvorkehrungen, keinerlei Wertsachen (keine Handies und/oder Kameras) mitnehmen zu duerfen, neu sind oder erst seit dem Wetten-dass-Unfall zwei Wochen vorher, bei dem fast im Minutentakt Videos zum Unfallgeschehehen bei YT hochgeladen wurden, bestehen. Bei Pro7 jedenfalls wurde bei jedem einzelnen nochmal eine Leibesvisitation gemacht, bevor er/sie ins Studio durfte.
Die Studiohalle muss riesig gewesen sein, wird da doch neben Schlag-den-Raab, auch noch Unser-Star-jetzt-Song-fuer-Oslo, als auch “TV Total” aufgezeichnet.
Um halb zwei Uhr morgens kamen wir wieder aus dem Studio raus und begaben uns auf den Heimweg. Der Trip war allerdings die Hoelle. Bereits beim Verlassen des Gebaeudes ahnten wir, dass uns eine beschwerliche Heimfahrt bevorstand. Es schneite schon seit Stunden ununterbrochen. In Koeln wurde sowieso nicht geraeumt, also mussten wir erstmal aus Koeln raus. Auf der Autobahn gings allerdings nicht sehr viel besser weiter, so dass wir zweimal laenger gerastet haben um dem Winterdienst Zeit zu geben, die Strassen einigermassen befahrbar zu machen. Teilweise konnte man naemlich wirklich nur noch erahnen, wie die Spuren verliefen. Kaum zu glauben, dass ausser ein paar steckengebliebenen Lastwaegen, die den Berg nicht mehr hochkamen, wir keinen Unfall beobachten konnten.
Um acht (!) Uhr morgens kamen wir dann doch noch heil, aber total erschoepft zu Hause an.
Seit fast einem Jahr gibt es ihn schon. Den Blog mit den niedlichen Handarbeiten von Mmchen: Candy Magic.
Mmchen hat bei mir wohl einen Meilenstein gelegt in Sachen Haekeln. Zuerst bei Sari nette Haekel-Cupcakes entdeckt und dann mit ins Fieber gezogen worden. Vor ca. einem Jahr hab ich mir zuerst die zwei niedlichen Schildkroeten im Dawanda-Shop bestellt.
Schon damals hab ich mir gewuenscht, diese kleinen Schildkroeten selbst haekeln zu koennen. Und als naechstes hab ich mir von Mmchen den kleinen Puhuu haekeln lassen, der mir seitdem treu auf meinen Schrankschluessel aufpasst.
Irgendwann hat Mmchen dann einen Haekelkurs angekuendigt auf ihrem Blog und ich zog sofort los um mir Haekelnadel und Garn zu besorgen. Natuerlich konnte ich nicht warten bis der Kurs von Mmchen anfing. Schliesslich hatte ich schon mal Haekeln in der Grundschule. Also hab ich mich hingesetzt und mit Youtube und Haekelanleitungen im Internet mit dem Haekeln vertraut gemacht.
Dem Haekelkurs wurde am Ende auch noch eine kleine Verlosung hinzugefuegt, bei dem jeder seinen fertigen Baeren zeigen sollte. Und mein kleiner hat mir doch prompt die Anleitung zu dem niedlichen Kueken verholfen, das ganz schuechtern an Puhuu lehnt. Seitdem gehoert Haekeln zu meinen liebsten Hobbies und Candy Magic wurde ein fester Bestandteil meines Feedreaders. In diesem Sinne gratuliere ich Mmchen recht herzlich zum einjaehrigen Blogbestehen.
Nachdem Samstag ja endlich wieder schoenes Wetter war, haben mein Freund und ich die Gelegenheit genutzt und sind mit dem Motorrad ins Altmuehltal gefahren. Da er vor ein paar Monaten mit seinem Fahrlehrer schon dort gefahren ist, kannte er noch ein Restaurant, wo es 1-kg-Schaeufele gab und wollte mir damit einen Gefallen tun, weil ich keinen Bogen um ein gutes Schaeufele machen kann. Doch leider wurden wir hier enttaeuscht. Wir kamen am fruehen Nachmittag in der Trompete an und hatten uns auf eine deftige warme Mahlzeit gefreut. Leider teilte man uns dort mit, dass es nur kalte Speisen gab. Mit einem gequaelten Blick auf zwei Menschen, die sich nur in Zeichensprache unterhielten und vor einer schoenen warmen Pizza sassen, fragte ich mich, ob die einen Behindertenbonus bekommen haben.
Naja, wir hatten uns dann Wurstsalat und Kaeseplatte bestellt. Und man reichte uns zu zweit, doch wirklich ganze zwei Scheiben Brot und immerhin drei Scheiben Baguette.
Soll ich auf drei Scheiben Baguette je ein Stueck Butter und vier Scheiben Kaese legen? Da waer ja der Belag dicker als mein Brot.
Und wir hatten uns schon so auf das Schaeufele gefreut.
Naja, das naechste Mal, wenn wir in die Gegend fahren, gehts zum Schober. Das Wirtshaus wurde z.B. vom Herrn Rach wieder auf Vordermann gebracht. Mal sehn, obs was gebracht hat. Aber dafuer brauch ich nochmal gutes Wetter!
Freitag abend war in Nuernberg der grosse Trempelmarkt. Vom Lorenzer Platz bis zum Hauptmarkt konnte man Freitag abend und Samstag viel Troedel, Neues und Altes bestaunen und mitnehmen oder auch selbst loswerden. Ich mag es ja sehr gerne ueber Troedel- und Flohmaerkte zu schlendern und das ein oder andere Schnaeppchen zu ergattern. Doch leider fand man entweder nur ziemlich alten Schrott, Geschirr oder Haendler, die eigentlich nichts auf diesem Troedelmarkt verloren hatten. Es gab ein oder zwei interessante Staende. Der erste war der Tupperware-Abverkauf-Stand, der Restwaren und Saisonwaren guenstiger anbot. Doch leider hab ich mir gesagt, wenn ich jetzt anfang zu kaufen, gerate ich in einen Kaufrausch. Also hab ich mich mal gebremst in der Hoffnung es kommen noch bessere Staende. Aber der Rest war leider ein Reinfall. Entweder erwarte ich zuviel oder die Leute auf den Trempelmaerkten sind immer dieselben, die ueberall versuchen ihr altes Zeug loszuwerden. Richtig schoene Dinge, die man noch gebrauchen koennte gabs fast nirgends.
Irgendwann kam dann auch der abendliche Hunger und nach dem obligatorischen Bratwurstweckla zog es uns ins Caffee Pfannkuechla am Hauptmarkt. Eigentlich wollten wir nur einen Crêpes zum Mitnehmen bestellen, aber die Faulheit siegte und wir haben uns mit Crêpes zum Mitnehmen an einen der Tische gesetzt. Jetzt im Nachhinein hab ich gelesen, dass das Caffee Pfannkuechla eigens kreierte Teigvariationen anbot je nachdem, ob der Belag suess oder salzig war. Davon merkte man allerdings nichts. Der Teig war ein stinknormaler. Aber immerhin war der Teig frisch und der Crêpes heiss und lecker.
Was man allerdings hier zu beanstanden hatte war die Stimmung des Personals. Es standen auch drei Crêpes-Platten zur Verfuegung, aber trotz des regen Andrangs wurde nur eine davon benutzt. Die Arbeitsflaechen waren verschmutzt, obwohl einzelne Mitarbeiter Zeit zum Putzen gehabt haetten. Es wurde gemotzt und eine Miene gezogen, die mich als Kunden davon abschrecken nochmal wiederzukommen. Man sollte wohl nicht im Laden vor den Gaesten meckern, zu einer Kollegin sagen “Ey, willst du mich verarschen?”, eine Miene ziehen als waere es einem laestig, dass man jetzt Crêpes zubereiten muss und ueberhaupt. Schlechte Laune haben kann jeder Mal, aber dann lass ich das wenigstens nicht die Gaeste spueren.
Schade, denn das Café war ansonsten sehr gemuetlich eingerichtet.
Morgen die letzte Lokalitaet des Wochenendes.
Eigentlich kommt der Herr Rach ja nur, wenn er gerufen wird und das Gastronomiegewerbe nicht mehr weiss, wie es eine Pleite abwenden kann. Aber manchmal, da wuenscht man sich, man sei so ein Restaurantkritiker. Bestimmt kennt jeder das Gefuehl. Man sitzt in einem Restaurant/Café/Bistro und moechte etwas zu essen bestellen. Man freut sich schon sehr auf das Essen, weil Essen gehen etwas besonderes ist. Man zahlt dafuer, dass jemand anders einem etwas zu Essen bereitet.
Aber leider fuehlt man sich als Gast nicht ueberall wohl. Die letzten Tage war ich oefters als sonst auswaerts essen, aber von 3 mal, war ich nicht einmal rundum zufrieden. Das ist schon irgendwie eine traurige Bilanz.
Donnerstag abend war ich mit ein paar Maedels mit Schlemmerblock im Canta Napoli in Nuernberg. Der erste Eindruck war gut, denn jede von uns wurde persoenlich mit Handschlag begruesst und an einen Tisch gefuehrt. Ab jetzt mussten wir dann eigentlich auf jede Aktion etwa 15-20 Minuten warten. Seien es Dinge, die gebracht werden muessen, wie Speisekarten, Getraenke, Essen oder andere Aktionen wie Bestellungen aufgeben und Zahlen. Selbst das Geld wechseln hatte lange Zeit gedauert. Aber bei fuenf anwesenden Frauen findet man immer ein Thema worueber man gackern kann. Am witzigsten aber war die Situation, bei der der Restaurantchef uns gefragt hat, ob er unsere Tischdecke noch eben wechseln koennte. Und das obwohl auf unserem Tisch bereits die Kerze angezuendet war und unsere Getraenke schon standen. Eigentlich haette er an dieser Stelle alles abraeumen muessen und danach das Tischtuch wechseln koennen. Aber Italiener sind da vielleicht anders drauf? Er hatte uns naemlich gebeten jede von uns sollte etwas vom Tisch nehmen, damit er das Tuch wechseln konnte. So sassen wir dann also um den Tisch rum, zu fuenft, jeder in einer Hand ein Glas, eine Flasche, eine Kerze oder einen Streuer. Davon haette ich auf die Schnelle gern ein Foto geschossen, aber leider hat das Tischtuch wechseln keine 15 Minuten gedauert.
Dafuer war das Essen sehr lecker. Die Zutaten waren frisch und das Essen wurde heiss serviert. Und auch die Desserts waren nicht zu verachten. Die Speisekarte war gross und auch eine Tageskarte gab es, doch vor lauter Rechtschreibfehlern konnten wir uns erst lange Zeit nicht fuer eine Speise entscheiden, weil wir lieber den Rotstift gezueckt haetten und die komplette Karte anstreichen wollten. Trotz der langen Warterei war es sehr schoen im Canta Napoli. Man sollte allerdings etwas mehr Zeit mitbringen, wenn man hier essen will. Wir waren um sieben Uhr da und sind dann um halb elf wieder gegangen.
Das war der erste Streich, doch der zweite folgt morgen sogleich.
Was gibt es ueber mich zu berichten? Tja, ich heisse im echten Leben Tina, bin 27 Jahre alt und wohne im schoenen Nuernberg seit ich auf dieser Welt bin. Tagsueber sitz ich in einem Grossraumbuero und beteilige mich am Bau von Kraftwerken der alternativen Energiequellen. Die Rede ist von Kernkraftwerken.
Dieser Blog soll lediglich als Erinnerungsbuch dienen, und spannende oder weniger spannende Ereignisse in meinem Leben festhalten.